Für pflegende Angehörige besteht die Möglichkeit, sich zu verschiedenen Themen rund um die Pflege schulen zu lassen. Kürzlich habe ich eine Schulung zum Thema „Sturzgefahr und -prophylaxe“ durchgeführt. Doch wie läuft eine solche Schulung ab?
Während der halbjährlichen Beratung einer meiner Kundinnen fiel mir auf, dass ihre Mobilität zunehmend eingeschränkt war und es in der Wohnung Stolperfallen gab, die dringend beseitigt werden mussten. Um dieses Thema gemeinsam mit den Angehörigen zu besprechen, haben wir einen Termin für eine gezielte Schulung vereinbart.
In diesem Termin haben wir uns ausführlich mit den Gefahren im Haushalt auseinandergesetzt. Wir sprachen über Stolperfallen, die spezifischen Ursachen der Sturzgefahr und darüber, wie man diese vermeiden oder zumindest verringern kann. Zudem haben wir gemeinsam eine Lösung erarbeitet, die für meine Kundin gut umsetzbar ist. In etwa 1,5 Stunden konnte ich der Familie einen fundierten Überblick über die allgemeine Problematik sowie die individuelle Situation meiner Kundin verschaffen und Lösungsansätze aufzeigen.
Solche Schulungen bieten wir zu einer Vielzahl von Themen an – die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Ob es um Ernährung, Sturzprophylaxe oder die Unterstützung bei der Lagerung bettlägeriger Personen geht, ob praktische Übungen oder theoretisches Wissen vermittelt werden – wir sind gerne für Sie da. Unsere Schulungen umfassen auch Themen wie Krankheitsbilder, Pflegewissen, Gefahrenvermeidung, den Umgang mit Hilfsmitteln oder Anleitungen zur Stoma-Versorgung.
Die gute Nachricht: Diese Schulungen werden von der Pflegekasse übernommen, sodass für Sie keine zusätzlichen Kosten entstehen. In vielen Fällen muss nicht einmal ein Pflegegrad vorliegen. Gerne übernehmen wir die Klärung bei Ihrer Pflegekasse.
